Life CMA
Fein!Staub.frei
EU Life CMA+
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Projektvorstellung
Das "EU-LIFE-Projekt CMA+" zielt darauf ab, durch Aufbringung von flüssigem Calcium-Magnesium-Acetat (CMA) die Feinstaub-Belastung zu verringern. Diese Maßnahme resultiert aus dem Vorläufer-Projekt "KAPA GS". Dort wurde eine deutliche Reduktion der Feinstaubbelastung in Straßennähe mit CMA als Feinstaubkleber festgestellt.
Nun wird daran gearbeitet, diesen umgangssprachlich genannten "Feinstaubkleber" sowohl für den Einsatz im Winter als auch im Sommer zu optimieren. Im Winter wird CMA nicht nur als Staubbinder sondern auch als Enteisungsmittel verwendet. Zu jeder Jahreszeit wird Flüssig-CMA auf unbefestigten Flächen (Baustellen, unasphaltierten Straßen) zur Staubbindung benützt.
Das Projekt wird ein Bedienungshandbuch zur Anwendung von CMA für europäische Kommunen hervorbringen.
Versuchsorte sind Klagenfurt am Wörthersee (Kärnten, Österreich), Lienz (Osttirol, Österreich) und Bruneck (Südtirol, Italien).
Das Projekt CMA+ läuft seit Jänner 2009 und dauert bis Ende September 2012.
Es hat ein Gesamtbudget von EUR 2.720.033,00, wovon rund
EUR 1.344.966,50 (beinahe 50 %) von der EU finanziert werden.
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Projektteam
Ein interdisziplinäres Team sichert die kompetente Durchführung aller Arbeitsschritte von Aufbringungsversuchen bis hin zu Messungen und Sicherheitsfragen.
Die Gesamtkoordination liegt in den bewährten Händen der Abteilung Umweltschutz der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee. Diese Institution hat bereits zum dritten Mal nach den EU-LIFE-Projekten
1. "KAPA GS" (Klagenfurts Anti-PM10-Aktionsprogramm mit Graz und Südtirol) und
2. "SPAS" (Sound and Particle Absorbing System)
3. das Projekt "CMA+" (PM10 reduction by the application of liquid
Calcium-Magnesium-Acetate (CMA) in the Austrian and Italian cities Klagenfurt, Bruneck and Lienz)
erfolgreich bei der EU eingereicht.

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Teststrecken
- Seit 1. Oktober 2009 sind in Klagenfurt, Lienz und Bruneck die Teststrecken eingerichtet.
In Klagenfurt zählen Teilstücke der Völkermarkter Straße, der Enzenbergstraße und des Rudolfsbahngürtels zu den Versuchsstrecken.
- In Lienz verläuft die Versuchsstrecke entlang der B100 mit einer Länge von 1,5 km.
- Mit 2,5 km ist die Testroute in Bruneck die Längste. Sie erstreckt sich entlang der Hauptverkehrsachse Ost-West auf folgenden Straßen: St.-Lorenzner-Straße, Michael-Pacher-Straße, Graben, Kapuziner Platz und Dantestraße.
Erste Ergebnisse sind im Februar 2010 zu erwarten.
Für unbefestigte Straßen liegen seit Sommer 2009 äußerst positive Resultate vor.

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Haftungsfrage
Aspekte der Verkehrssicherheit spielen bei der CMA-Nutzung eine große Rolle, da der Kleber den Untergrund glatter macht. Daher wurde die Haftungsfrage für den Straßenerhalter bereits in einem Haftungsgutachten geklärt.
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Öffentlichkeitsarbeit
- Mit einem bunten Aktionsreigen wurden die BürgerInnen an den Info-Tagen am 25.09.2009 in Klagenfurt, 16.09.2009 in Bruneck und 22.09.2009 in Lienz für das Thema Feinstaub sensibilisiert.
- Die MedienvertreterInnen wurden bei Pressekonferenzen in Klagenfurt, Lienz und Bruneck informiert.
- Als schriftliche Informationsmedien fungieren die Website und ein Folder.
- Nutzen Sie die Möglichkeit, an Exkursionen vor Ort teilzunehmen und so direkt die CMA-Anwendung zu erleben. Anmeldung bei: Sabrina.Samitz@klagenfurt.at

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Innovativer Winterdienst zur Feinstaubreduktion
Internationaler Kongress in Lienz 30.09.2010-1.10.2010

Die aktuellen CMA+-Ergebnisse werden bei diesem Kongress einem internationalen Fachpublikum präsentiert werden. Falls Sie einen interessanten Fachbeitrag oder ein innovatives Produkt zum Thema innovativer Winterdienst zur Feinstaubreduktion vorstellen möchten, wenden Sie sich bitte direkt an den Projektkoordinator Herrn Oskar Januschke: o.januschke@stadt-lienz.at.
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